Wir machen die Betten

Wir über uns

Aufgaben & Ziele

Der VDFI vertritt die Interessen einer starken Branche: der Daunen- und Federnindustrie - gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Zu den Verbandsaufgaben gehören die Bereitstellung von Informationsmaterial, die Aufbereitung von Wirtschaftsdaten und ein starkes Engagement in der Qualitätssicherungs- und Normungsarbeit.

Mitglieder

Der VDFI – Verband der Deutschen Daunen- und Federnindustrie – ist ein Zusammenschluß von 25 industriellen Anbietern von daunen- und federngefüllten Zudecken und Kissen sowie Komponenten zur Herstellung dieser Artikel und anderer Fertigprodukte.

Vorstand

Der Verband wird vertreten durch den Vorstand, der im 2-Jahres-Turnus von der Mitgliederversammlung gewählt wird.

Wohlbehagen, Wärme und ...

Daunen & Federn

Daunen & Federn   |   Wissenswertes

Wissenswertes über Daunen & Federn

Daunen und Federn sind Wunderwerke der Natur. Fragen nach ihrer Herkunft, Eigenschaften, Anwendungsbereichen und Unterschieden werden in den folgenden sechs Punkten erläutert.

1. Was sind Daunen?

Die Daune sieht aus wie eine feine Schneeflocke. Sie ist ein dreidimensionales Gebilde. Aus dem kaum sichtbaren Kern wachsen strahlenförmig seidenweiche Daunenbeinchen heraus mit feinsten Verästelungen, die eine große Menge Luft speichern. Eine Daune wiegt nur etwa 0,001–0,002 g. Ein Kilo umfasst eine halbe bis eine Million einzelner Daunen.

2. Woher kommen die Daunen?

Daunen sind das Untergefieder des Wassergeflügels, also der Gänse und Enten. Landgeflügel wie Puten und Hühner hat keine Daunen. Daunen wachsen unter dem äußersten Schutzgefieder und sind im Brustbereich am häufigsten.

3. Was sind Federn?

Die Feder bildet den äußeren, hauptsächlichen Schutz des Tierkörpers. Sie ist flach, zweidimensional und hat einen durchgehenden Kiel, von dem zu beiden Seiten weiche Federhärchen abzweigen.

Die Gänsefeder
Der Kiel der ausgewachsenen Gänsefeder ist stumpf und rund. Die Feder, die im unteren Bereich oft einen reichen Flaum hat, ist stark gebogen und in der Form gedrungen. Am Fahnenende sieht sie aus wie abgeschnitten.

Die Entenfeder
Entenfedern sind stark gebogen und zierlich. Nach oben laufen sie strahlenförmig oder spitz zu

4. Unterschiede zwischen Daunen und Federn

Daunen und Federn haben eine völlig unterschiedliche Struktur. Die Daune ist eine eigene Gattung und nicht etwa mit einer jungen oder kleinen Feder zu verwechseln. Sie entwickelt sich auch niemals zu einer Feder. Die Daune hat keinen Kiel, sondern einen punktförmigen Kern, wodurch sie viel elastischer ist. Daunen sind leichter als Federn. Als dreidimensionale Gebilde verfügen sie über mehr Volumen oder Füllkraft.

5. Wie können so leichte Daunen so gut isolieren?

Wegen ihrer dreidimensionalen Struktur und ihrer Fähigkeit, diese stets wiederherzustellen, schließt eine Daune im Verhältnis zu ihrem Gewicht eine große Menge Luft ein. Eine gute Daune hat etwa 2 Millionen flauschige Daunenbeinchen, die verzahnt ineinandergreifen. Sie bilden so eine Schicht nicht wärmeleitender Luft, die vor Kälte schützt. Wegen ihrer Elastizität kann man Daunen quetschen oder zusammendrücken; durch gründliches Aufschütteln erreichen sie schnell wieder ihre alte Form.

6. Welches Geflügel liefert die besten Daunen?

In Bettwaren werden zum überwiegenden Teil Entendaunen verwendet; Gänsedaunen kommen in ca. einem Drittel der Produkte zum Einsatz. Je größer eine Daune ist, um so mehr Luft kann sie einschließen. Dies dient der Wärmeisolation bei gleichzeitig geringem Gewicht. Im Vergleich zwischen Gänse- und Entendaunen zeigt die Variante von der Gans unter dem Miskroskop einen leicht unterschiedlichen und stärkeren Aufbau. Sie kann mehr Luft einschließen und hat deshalb mehr Füllkraft.

Daunen & Federn   |   Fachbegriffe

Was bedeutet eigentlich ... ?

Jede Branche hat ihre Fachsprache und ihre Bestimmungen. Sie basieren auf europäischen Normen, deren Geltungsbereich alle EU- und EFTA-Staaten umfasst.

Hier die wichtigsten Definitionen, die in der Norm DIN EN 1885, Ausgabe Juni 1998, festgelegt und mit Erlaubnis des DIN Deutsches Institut für Normung e.V. hier wiedergegeben sind.

Die Norm DIN EN 1885, Ausgabe Juni 1998, in der noch weitere Definitionen zum Thema Federn und Daunen festgelegt sind, ist zu beziehen beim:

Beuth Verlag Berlin
Burggrafenstraße 6
10772 Berlin
Tel.: 030 / 26010
Fax: 030 / 26011260.

Die DIN EN 1885:1998 kostet 36,60 €.

Daune

Gefieder, das die Unterdecke vom Wassergeflügel bildet, bestehend aus Büscheln von leichten, flauschigen Filamenten, die aus einem schwach angedeuteten Daunenkern wachsen, aber ohne Schaft oder Fahne.

Feder

Hornige Hülle vom Geflügel. Sie hat eine kürzere und weichere Fahne als Langfedern und im Gegensatz zu Flaumfedern einen gut entwickelten Kiel.

Wassergeflügelfeder

Feder, gewonnen aus dem Rupf von Wassergeflügel wie Enten und Gänsen und/oder locker gesammelt aus den Nestern der Eiderenten.

Gänsefeder

Feder, gewonnen aus dem Rupf von Gänsen.

Entenfeder

Feder, gewonnen aus dem Rupf von Enten.

Eiderdaune

Daune, gesammelt aus den Nestern der Eiderenten.

Landgeflügelfeder

Feder, gewonnen aus dem Rupf von Landgeflügel, wie z.B. Hühnerfeder und Truthühnerfeder.

Bearbeitete Feder

Feder, die alle Bearbeitungsprozesse durchlaufen hat, einschließlich Waschen, Trocknen und aller hygienischen Behandlungen.

Neue Feder

Feder, die nach dem Rupfen noch nicht als Füllmaterial verwendet wurde.

Wiederaufbereitete Feder

Feder, die bereits als Füllmaterial verwendet und erneut gewaschen, getrocknet und hygienisch behandelt wurde.

Daunen & Federn   |   Federngewinnung

Federngewinnung

Im VDFI e.V. haben sich 25 Unternehmen zusammengeschlossen, die daunen- und federngefüllte Zudecken/Kissen sowie Komponenten zur Herstellung dieser Artikel produzieren und anbieten. Im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens verarbeitet die Bettfedernindustrie Daunen und Federn, die bei der Geflügelproduktion als Nebenprodukt anfallen.

Die Mitglieder verurteilen alle Formen der Daunen- und Federngewinnung vom lebenden Tier, die europäisches Recht verletzen, und verpflichten sich, kein tierquälerisch gewonnenes Füllmaterial zu beziehen. Diese Verpflichtung haben die Firmen als zusätzlichen Bestandteil in ihre Kaufverträge und Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufgenommen.

Der VDFI e.V. definiert folgende Kriterien zur Anerkennung von Systemen zur Rückverfolgbarkeit der Lieferkette (Traceability-Systeme):

  1. Es wird eine Rückverfolgbarkeit von Daunen und Federn zurück bis zur Aufzuchtfarm sichergestellt, mit der Möglichkeit, diese bei Bedarf bis zur Elterntierfarm auszuweiten.

  2. Durch die Rückverfolgbarkeit ist es möglich, Federn und Daunen, die als Nebenprodukt der Stopfleberproduktion gewonnen worden sind, zu identifizieren und auszuschließen.

  3. Die Überprüfung der Lieferkette erfolgt durch angekündigte und unangekündigte Audits (mindestens alle zwei Jahre).

 Diese Kriterien werden in regelmäßigen Abständen (spätestens alle 2 Jahre) durch die Mitgliederversammlung überprüft.

 

 

Daunen & Federn   |   Rückverfolgbarkeit

Nachhaltig wirtschaften - Wareneinsatz rückverfolgbar machen

Unter dieser Maxime steht die Arbeit des Verbands der Deutschen Daunen- und Federnindustrie zur Dokumentation der Gewinnung von Daunen und Federn. An dieser Stelle informieren wir Sie regelmäßig über den aktuellen Stand.

Im VDFI e.V. haben sich 25 Unternehmen zusammengeschlossen, die daunen- und federngefüllte Zudecken und Kissen sowie Komponenten zur Herstellung dieser Artikel produzieren und anbieten. Die Bettfedernindustrie verarbeitet im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens Daunen und Federn, die bei der Geflügelfleischproduktion als Nebenprodukt anfallen.

Die Mitglieder verurteilen alle Formen der Tierquälerei zur Daunen- und Federngewinnung und verpflichten sich, kein tierquälerisch gewonnenes Füllmaterial zu beziehen. Diese Verpflichtung haben die Firmen als zusätzlichen Bestandteil in ihre Kaufverträge und Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufgenommen.

Im Rahmen eines Rückverfolgbarkeitssystems dokumentieren die Verbandsmitglieder darüber hinaus ihren Einkauf von Daunen und Federn. Durch Audits, durchgeführt von neutralen Prüf- und Zertifizierungsorganisationen, wird die betriebliche Praxis der Firmen regelmäßig kontrolliert.

Daunen & Federn   |   Kennzeichnung

Was steht in der EN 12934 ?

1 Anwendungsbereich der EN 12934

Die Norm legt Vorschriften zur Kennzeichnung der Elemente des Füllmaterials (Daune, Feder, andere Elemente) und der Geflügelart (Wassergeflügel und Landgeflügel) fest.

Sie ist anwendbar auf fertig bearbeitete Federn und Daunen.

Füllungen, die nach dieser Norm bezeichnet werden, müssen zu 99,5% aus Federn und Daunen und deren Elementen bestehen.

2 Geltungsbereich

Die europäischen Normen gelten in allen EU- und EFTA-Ländern.

3 Ziel

Die Bezeichnungen der EN 12934 regeln die Bezeichnungen, zu denen Federn/Daunen verkauft werden.

Sie sind die ersten und einzigen Bezeichnungsvorschriften, die von allen EU- und EFTA-Staaten erarbeitet wurden.

4 Wonach richten sich diese Bezeichnungen?

Für die Bezeichnung des Füllmaterials ist wichtig:

Handelt es sich bei der Füllung um Neuware?
(Anteil der „anderen Elemente“ < 5%, sie sind entscheidend zur Klassifizierung des Materials)

Besteht die Füllung ausschließlich aus Wassergeflügel (Gänse und Enten)?
(Klasse I bis III)

Wieviele Prozent Daunen enthält die Füllung?
(Daunengehaltsstufen – Angabe auf dem Etikett).

Zu den Punkten im Einzelnen:

4.1 Neuware

Eine Füllung darf als „neu“ bezeichnet werden, wenn der Anteil der anderen Elemente (Daunenflug, Federnflug, wiederaufbereitete Federn und Daunen, Rückstände)

  • bei Füllungen aus Wassergeflügel 5% nicht übersteigt (Klasse I);
  • bei Füllungen aus Wassergeflügel und/oder Landgeflügel 5% nicht übersteigt (Klasse IV).

4.2 Wassergeflügel und/oder Landgeflügelfüllungen

Anhand des Anteils der „anderen Elemente“ in einer Füllung wird das Füllmaterial klassifiziert (geordnet).

Gehalt an anderen Elementen (%) Klassifikation Elemente und Zusammensetzung
Füllungen vom Wassergeflügel (Gans und Ente) bis 5 „Klasse I“ und / oder „neu“ Daune ...%
Feder ...%
über 5 bis 15 „Klasse II“ Daune ...%
Feder ...%
über 15 „Klasse III“ Daune ...%
Feder ...%
andere Elemente ...%
Füllungen bestehend aus Landgeflügel oder aus Land- und Wassergeflügel bis 5 „Klasse IV“ und / oder „neu“ Daune ...%
Feder ...%
über 5 bis 15 „Klasse V“ Daune ...%
Feder ...%
über 15 Klasse VI“ Daune ...%
Feder ...%
andere Elemente ...%
„Klasse VII“ (unspezifizierte Zusammensetzung)

4.3.1 Klassifizierung des Materials

Das Füllmaterial wird entsprechend seinem Anteil an „anderen Elementen“ klassifiziert. So darf z.B. Füllmaterial, dessen Anteil „an anderen Elementen“ (Bruch, Flug etc.) 5 % nicht übersteigt, als Klasse I gekennzeichnet werden. Hier ist ebenfalls die Kennzeichnung „Neu“ zulässig.

Mit Klasse II dürfen Füllungen bezeichnet werden, wenn der Anteil der „anderen Elemente“ zwischen 5% und 15% liegt. Aus dem hohen Anteil der „anderen Elemente“ wird geschlossen, daß diese Füllung erhebliche Anteile Altware enthält. Der Zusatz „neu“ ist bei Füllmaterialien der Klasse II und III nicht erlaubt.

Bei Füllmaterial der Klasse III übersteigt der Anteil der „anderen Elemente“ 15% und läßt daher auf erhebliches Vorhandensein von Altware schließen. Hier muß der Anteil der „anderen Elemente“ – auf 10% gerundet – auf dem Etikett angegeben werden.

4.3.2 Angabe des Daunengehaltes

Zwingend anzugeben auf dem Etikett ist der Daunen- und Federngehalt einer Füllung. Dies erfolgt in Stufen von 10% in abnehmender Reihenfolge, ausgenommen sind Füllungen mit 85% Federn und 15% Daunen (ehemalige „Halbdaune“).

5. Dürfen Angaben zur Geflügelart gemacht werden und wenn ja, welche?

Siehe folgende Punkte ...

5.1 Wassergeflügel

Sind in einem Füllmaterial der Klasse I nur eine oder mehrere Wassergeflügelarten vorhanden, so darf die Geflügelart als „Wassergeflügel“ bezeichnet werden. Stattdessen darf auch eine Benennung nach der Wassergeflügelart erfolgen, gemäß der folgenden Tabelle:

Wassergeflügelarten – Beispiele von geeigneten Bezeichnungen auf dem Etikett nach den prozentualen Anteilen

Zusammensetzung in Prozent Bezeichnung(en)
100 bis 90,0 Gans reine Gans
0 bis 9,9 Ente
89,9 bis 70 Gans Gans
10 bis 29,9 Ente
69,9 bis 50 Gans Gans / Ente
30 bis 49,9 Ente
69,9 bis 50 Ente Ente / Gans
30 bis 49,9 Gans
99,9 bis 70 Ente Ente
10 bis 29,9 Gans
100 bis 90 Ente reine Ente
0 bis 9,9 Gans

Dies gilt ebenso für die Klasse II.

5.2 Landgeflügelarten

Sind eine oder mehrere Landgeflügelarten in einer Füllung enthalten, darf nur die Benennung „Landgeflügel“ auf dem Etikett ausgewiesen werden.

5.3 Mischungen aus Land- und Wassergeflügelarten: notwendige und mögliche Angaben

Bei Mischungen aus Land- und Wassergeflügelarten muss das Etikett die Nennungen „Landgeflügel“ und/oder „Wassergeflügel“ wie folgt ausweisen:

Mischungen aus Land- und Wassergeflügelarten

Prozentuale Zusammensetzung Bezeichnung(en)
100 bis 90 Landgeflügel Landgeflügel
0 bis 9,9 Wassergeflügel
89,9 bis 50 Landgeflügel Landgeflügel / Wassergeflügel
89,9 bis 50 Landgeflügel Landgeflügel / Wassergeflügel
10 bis 49,9 Wassergeflügel
89,9 bis 50 Wassergeflügel Wassergeflügel / Landgeflügel
10 bis 49,9 Landgeflügel
100 bis 90 Wassergeflügel Wassergeflügel
0 bis 9,9 Landgeflügel

6 Wie sieht eine Bezeichnung nach DIN EN 12934 aus?

Empfehlung zum Aufbau einer Füllungsbezeichnung auf einem Etikett:

Farbe Provenienz Neu Geflügelart Klasse Gewichts-% Anteil der Elemente*
weiße ungarische neue Wassergeflügeldaunen und -federn Klasse I 60% Daunen
40% Federn

Alternativ:

Farbe Provenienz Neu Geflügelart Klasse Gewichts-% Anteil der Elemente*
weiße ungarische neue Gänsedaunen und -federn Klasse I 60% Daunen
40% Federn

* Zwingende Angabe!

Diese Füllung besteht aus Neuware und kann sich wie folgt zusammensetzen:

  • 60% Gänsedaunen
  • 40% Gänsefedern
Daunen & Federn   |   Entsorgung

Entsorgung

Daunen und Federn sind umweltfreundlich, weil sie – nachdem sie als Füllmaterial ausgedient haben – als wertvoller Dünger eingesetzt werden können. Im Rahmen von Untersuchungen an der Universität Hohenheim zur „Verwendung von Federnmehl als organischer Stickstoffdünger in Landwirtschaft und Gartenbau“ wurden die Nährstoffgehalte von Federnmehl, Hornmehl und Stallmist vergleichend untersucht, hier die Ergebnisse:

Vergleich der Nährstoffgehalte von Federnmehl, Hornmehl und Stallmist

Federnmehl Hornmehl Stallmist
org. Substanz (C) 45% 70% 18%
Stickstoff 14% 10% 1,7%
Weitere Hauptnährstoffe (g/KG TS)
Phosphor 2,9 1,8 2,5
Kalium 1,5 1,2 5,0
Magnesium 0,8 0,3 1,5

Ausgediente Daunen und Federn können hervorragend als Stickstoffdünger – im Privathaushalt auch im Blumenkasten oder Beet - verwendet werden! Die Mikroorganismen im Boden zersetzen die Federn, sodass deren Bestandteile von den Pflanzen aufgenommen werden können.

Ausruhen, Erholen und ...

Besser schlafen

Besser schlafen   |   mit der richtigen Größe

... unter einer Bettdecke in der richtigen Größe

Bettdecken gibt es in verschiedenen Größen – aber welche ist die richtige?

Die Standardgrößen für Bettdecken haben sich im Laufe der letzten fünfzig Jahre verändert, dies liegt zum einen an der gestiegenen Körpergröße der Käufer, aber auch an dem Wunsch nach mehr Komfort. Während bis 1950 die Produktion noch handwerklich geprägt war, entstand durch die wachsende Industralisierung eine stärkere Vereinheitlichung der Maße.

Die gängigen Breiten einer Bettdecke betragen heute 135, 155 oder 200 cm, die Längen 200 und 220 cm. Verschiedenste Kombinationen sind möglich. Die Standardgröße ist 135 x 200. Bis zu einer Körpergröße von 180 cm ist dies ausreichend, danach empfiehlt sich die Komfortgröße 155 x 220. Die Größen 135 × 220 und 155 × 200 werden heute weniger gekauft, die Komfortgröße 155 × 220 gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Kissen gibt es in mehreren hundert Varianten; der Klassiker ist das Maß 80 x 80 cm. Oft eignet sich für die optimale Unterstützung von Nacken und Wirbelsäule auch eine schmalere Variante. Generell sollte nur der Kopf auf dem Kissen liegen – nicht die Schulter. Ein hoher Federnanteil verleiht dem Kissen eine besondere Stützkraft. Am besten probieren Sie aus, was Ihnen am meisten zusagt.

Decken für Einzelbetten

Decken für Einzelbetten

Decken für Doppelbetten

Decken für Doppelbetten

Besser schlafen   |   mit der passenden Wärmeklasse

... mit der passenden Wärmeklasse

Wie schlafen Sie? Im beheizten Schlafzimmer oder auch winters bei offenem Fenster? Suchen Sie eine leichte Sommerdecke oder ein extra warmes Winterbett? Möchten Sie eine Ganzjahresdecke? Oder darf es ein Übergangsbett sein?

Wichtig bei der Entscheidung für eine Bettdecke ist neben den Maßen die geeignete Wämeklasse. Erst in der Kombination mit Ihren persönlichen Vorlieben und den Raumgegebenheiten kann daraus ein Wohlfühlschlafklima entstehen.

Hersteller unterteilen Bettdecken beispielsweise in bis zu fünf verschiedene Wärmeklassen. In der Regel finden Sie entsprechende Hinweise am Produkt:

Wärmeklasse 1 - Für sehr warme Schlafräume sowie als (leichtes) Sommerbett geeignet – für Schläfer mit sehr leichtem Wärmebedürfnis

Wärmeklasse 2 - Für leicht beheizte Räume und bei wärmeren Übergangstemperaturen

Wärmeklasse 3 - Für kühlere Übergangstemperaturen und als Ganzjahresdecke – für normal temperierte Schlafräume und ein normales Wärmebedürfnis

Wärmeklasse 4 - Für kalte Schlafzimmer und als Winterdecke bei höherem Wärmebedürfnis

Wärmeklasse 5 - extra warme Winterbettdecken für kalte Schlafräume und bei sehr hohem Wärmebedürfnis

Besser schlafen   |   im Wohlfühl-Schlafklima

... im Wohlfühl-Schlafklima

Wählen Sie zunächst die für Sie passende Kombination aus Größe, Wärmeklasse und Füllmaterial Ihrer Bettdecke. Anschließend sorgen Sie für das richtige Kissen, damit Kopf-, Nacken- und Schulterbereich optimal gestützt sind. Darüber hinaus können Sie bei der Einrichtung und Gestaltung des Schlafraums Ihre Schlafqualität wesentlich beeinflussen. Dann steht einem erfrischten Aufwachen nichts im Wege.

Vor allem Hausstaubmilben-Allergiker sollten dabei einige Aspekte berücksichtigen. Die beste Strategie zur Verhinderung der unangenehmen allergischen Symptome besteht natürlich im Meiden der Allergieauslöser.

  • Für den Fußboden sind niederflorige Teppiche oder gut wischbare Beläge geeignet.
  • Vermeiden Sie Polsterbetten mit Stoffbezügen.
  • Wählen Sie Vorhänge aus leicht waschbarem Material.
  • Versehen Sie Matratzen unbedingt mit milbendichten Bezügen.
  • Waschen Sie die Bettwäsche wöchentlich bei 60–95°C. Übrigens können auch Feder- und Daunenbettwaren entsprechend den Pflegehinweisen gewaschen und im Wäschetrockner getrocknet werden.
  • Achten Sie bei der Auswahl der Bettwaren auf die Eignung für Hausstaubmilben-Allergiker: NOMITE®-Produkte beispielsweise sind für Hausstaubmilben-Allergiker geeignet.
  • Waschen Sie Kuscheltiere regelmäßig bei 60°C oder legen Sie sie zum Abtöten der Hausstaubmilben 2 Tage in die Tiefkühltruhe.
  • Lüften Sie Schlafräume regelmäßig und heizen Sie nicht zu stark. Entkleiden Sie sich nicht im Schlafraum, da dabei vermehrt Hautschuppen abgeschilft werden. Diese dienen den Hausstaubmilben als willkommene Nahrungsquelle.
Besser schlafen   |   ohne Hitzestau

... ohne Hitzestau

Ob ein Schläfer sich im Bett wohlfühlt oder nicht, wird maßgeblich durch das Klima in der Betthöhle bestimmt.

Die isolierende Wirkung einer Bettdecke hängt hauptsächlich ab von

  • dem Füllmaterial (z.B. Daunen und Federn)
  • der Füllmenge (in Gramm)
  • der Steppart (z.B. Verarbeitung der Innenstege, Geometrie der Steppung)
  • dem Bauschverhalten, also der Fähigkeit der Füllung, die Luft zu binden, da dieses Luftpolster für das Isolationsvermögen der Decke äußerst wichtig ist
  • der Anschmiegsamkeit (d.h. wie die Decke die Fähigkeit besitzt, sich den Formen des Schläfers und seinen Bewegungen anzupassen)

Daunen- und federngefüllte Bettwaren lassen sich ganz individuell im Hinblick auf die Bedürfnisse des Schläfers herstellen. Hierbei spielen die bevorzugte Raumtemperatur, die Wärmeabstrahlung des Körpers, die Transpirationsneigung und das Bewegungsverhalten während des Schlafs eine Rolle. Durch Variationen der Deckengröße, des Füllgewichts und z.B. der Steppung kann das Bett „maßgeschneidert“ werden.

Beim Kauf der jeweiligen Bettwaren ist somit neben der Jahreszeit, der Umgebungstemperatur und der Schlafraumtemperatur ganz entscheidend, welche Anforderungen der jeweilige Schläfer an die Decke stellt. Menschen, die sehr leicht frieren, können sich z.B. durch eine wohlige Daunenfüllung, verarbeitet mit Innenstegen für den Winter, und einer leichten Daunendecke, z.B. verarbeitet mit Punktstepp im Sommer, optimal ausrüsten.

Besser schlafen   |   mit perfekter Pflege

... mit perfekter Pflege

Daunen- und Federbetten sind dankbar und genügsam. Bei trockenem Wetter am offenen Fenster aufgeschüttelt und gelüftet, bleiben sie lange schön und in ihrer Funktion für einen erholsamen Schlaf einwandfrei. Die Füllung wird so gelockert, und es werden neue Lufträume geschaffen. Lüften sorgt darüber hinaus für den Abtransport der Nachtfeuchtigkeit.

Daunen und Federn sind nicht wasserscheu! Aber achten Sie bitte auf eine gründliche Trocknung!
Legen Sie Bettwaren nie in die pralle Sonne.
Klopfen und Saugen sind Tabu!

Das Reinigen der Füllung kann im Bettenfachgeschäft erfolgen, oder die Zudecke bzw. das Kissen können in der Waschmaschine gewaschen und anschließend in einem ausreichend großen Trockner getrocknet werden. Bitte beachten Sie Pflegeanleitungen, die sich an dem Bettstück befinden.

 

Besser schlafen   |   für Allergiker

... für Hausstauballergiker

Daunen- und federngefüllte Bettwaren, die mit der Marke NOMITE® gekennzeichnet sind, zeichnen sich durch ein besonders feder- und daunendichtes Hüllengewebe aus, so dass sie für Hausstauballergiker geeignet sind. Laboruntersuchungen haben ergeben, dass Daunen- und Federbettwaren in keinerlei Zusammenhang stehen mit dem Auftreten mehr oder weniger großer Hausstaubmilbenvorkommen. In allen Fällen konnte nachgewiesen werden, dass praktisch gar keine Tiere in den Bettwaren vorhanden waren.

NOMITE

Die Hausstaubmilbe selbst löst nicht die Allergie aus, sondern ihr Kot, und das erst bei massenhaftem Auftreten. Das Vorhandensein einzelner Tiere ist aus allergologischer Sicht nicht ausschlaggebend. Hausstaubmilben kommen in jedem Haushalt vor, denn sie fühlen sich unter denselben ökologischen Bedingungen wohl wie auch der Mensch. Darum ist es schwer möglich, sie vollständig auszumerzen, ohne entscheidende Wohnqualität einzubüßen. Da aber nur massenhaftes Auftreten für Hausstaubmilbenallergiker bedenklich ist, wurde als erstes untersucht, unter welchen Bedingungen eine massenhafte Vermehrung der Tiere stattfindet.

Nahrung

Hausstaubmilben ernähren sich hauptsächlich von menschlichen Hautschuppen und denen seiner Haustiere. Ein Mensch produziert pro Tag ca. 0,5 bis 1 Gramm Hautschuppen, wovon 0,25 Gramm schon ausreichen, mehrere tausend Milben monatelang zu ernähren. Federn und Daunen stehen nicht auf dem Speiseplan der Haustaubmilbe, wie sich in Versuchen zeigte.

Fazit: Nicht die Daunen und Federn ernähren die Milben, sondern der Mensch.

Barriere aus Textil

Interessanterweise stellte sich bei der Untersuchung heraus, dass Hausstaubmilben zu groß sind, um durch die Inletts von Daunen- und Federbetten zu gelangen. Diese Inletts gewährleisten einen optimalen Klima- und Luftaustausch, sind aber so dicht gewebt, dass sich die feinen Daunen nicht herausarbeiten können.

Der Fachmann nennt dies "daunendicht". Die Hausstaubmilben sind ohnehin nicht motiviert, durch das Inlett zu den Federn zu gelangen um diese zu fressen, darüber hinaus stellt das federn- und daunendichte Inlett noch eine zusätzliche Barriere dar, die sie am Einwandern ins Innere der Bettware hindert.

Ein klares Ja zu Daunen und Federn

Auch Hausstaubmilbenallergiker dürfen die Vorteile und den Komfort von Daunen- und Federbettwaren ohne Reue genießen. Wie die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, gibt es zwei Gründe, warum, in Daunen- und Federbetten praktisch keine Haustaubmilben vorkommen: Zum einen weil sie sich primär von Hautschuppen und nicht von Federn und Daunen ernähren und so die Milben gar nicht motiviert sind, durch das Inlett zu gelangen. Zum anderen werden sie durch die daunendicht gewebten Inletts gehindert, diese Barriere aus Textil zu durchdringen.

Erfahren Sie mehr auf www.nomite.de

Service, Nähe und ...

Infomaterialien

Infomaterialien   |   Übersicht

Hier finden Sie Broschüren zum kostenlosen Download und verschiedene Filme rund um das Thema daunen- und federngefüllte Bettwaren.

Informationsbroschüre „Bettwaren für Hausstauballergiker – Nomite“

Die Broschüre wird kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt.

Produktion

Von der Rohware bis zur Daunendecke - der neue Film des VDFI zeichnet die Produktionsabläufe in Bettfedernfabriken nach und dokumentiert die verschiedenen Verarbeitungsschritte.

Pflege

Tipps und Tricks rund um die sachgerechte Pflege von mit Daunen und Federn gefüllten Bettwaren. Damit Sie lange Freude an ihnen haben.

Infopaket für Hausstaubmilbenallergiker

„Gute Nachrichten für Allergiker“

„Wissenschaftliche Studien, Gutachten und Veröffentlichungen zum Thema Federbetten und Hausstaubmilbenallergie“

Die Unterlagen werden kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt.

Infomaterialien   |   Flyer

Flyer

Infopaket für Hausstaubmilbenallergiker

„Gute Nachrichten für Allergiker“

„Wissenschaftliche Studien, Gutachten und Veröffentlichungen zum Thema Federbetten und Hausstaubmilbenallergie“

Diese Informationen stehen direkt zum Download zur Verfügung.

Download

Informationsbroschüre „Bettwaren für Hausstauballergiker – Nomite“

Die Broschüre steht zum Download bereit.

Download

Infomaterialien   |   Filme

Filme

Pflege

Produktion

Animationsfilm "Natürlich Träumen"

NOMITE 2015

NOMITE Film

 

Bewegung, Innovation und ...

Haben Sie noch Fragen?

Kontakt

Verband der Deutschen Daunen- und Federnindustrie e.V.

+49 (0) 6131 588560
vdfi@vdfi.de
Thomas-Mann-Straße 9
55122 Mainz