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Federn und Daunen bringen keine Vogelgrippe.
Das Vogelgrippevirus H5N1 hat Europa erreicht. Zur Panik besteht jedoch kein Anlass, denn bei der Vogelgrippe handelt es sich um eine Tierseuche. Eine direkte Gefährdung des Menschen besteht nicht. Bisher ist das Virus nur in sehr seltenen Fällen auf den Menschen übergesprungen, was Experten darauf zurückführen, dass der Mensch für das Virus kein geeigneter Wirt ist. Andernfalls hätte es – insbesondere in Asien – schon weit mehr Ansteckungsfälle geben müssen.
Warum Bettwaren, gefüllt mit Federn und Daunen, das Vogelgrippevirus nicht übertragen.
Das H5N1-Virus gehört zu den umhüllten Viren; es ist von einer Lipidschicht (Fetthülle) umgeben. Wird diese Hülle zerstört, ist das Virus nicht mehr infektiös. Besonders empfindlich reagiert es auf Trockenheit und Hitze. Lange Phasen der Trockenheit übersteht das Virus genauso wenig wie Hitze. Eine Erhitzung auf 70 Grad Celsius für 10 Minuten tötet den Erreger zuverlässig ab. Je größer die Hitze, desto schneller wird er abgetötet.
Federn und Daunen werden vor ihrer Verwendung als Füllmaterial in Bettwaren oder Jacken gründlich gewaschen und bei über 100 Grad Celsius getrocknet. Dieses Verfahren stellt sicher, dass eventuell vorhandene Viren zuverlässig vernichtet werden.
Von Federn und Daunen, die als Füllmaterial für Bettwaren verwendet werden, kann also keine Ansteckungsgefahr ausgehen.
Further
Informations:
Presentation from Prof. R. Braun, German
Association for the Control of Virus Diseases (DVV)
Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Institute for Medical Microbiology and
Hygiene, Mainz
Microbiologist
Sucharit Bhakdi from Mainz warns of hysteria / vaccination against
influenza


